Hanna Smitmans

 

MedienKunst

KunstVermittlung

Teilhabe !

22. - 24. Juni 2018

 

Schutzraum

in den Tuffsteinkellern in Honau / Lichtenstein

 

Kuratiert von Nerz KG

 

Programm zum Download gibt es hier

22. - 28. Oktober 2018

 

Am Rand wird's interessant

im Stadtmuseum Tübingen

 

Wagenburgen, Wennfelder Garten, Französisches Viertel -

Wohnutopien und Lebensrealitäten im Tübinger Süden

 

mit meiner beratenden und künstlerischen Beteiligung

30. September - 6. Oktober 2018

Jetzt anmelden!

SlowArt Salecina

Entschleunigen, Netzwerken, Postition beziehen

- wider den alltäglichen Verwertungswahn


Ein Seminar für Kunstschaffende und Kunstphilosophierende

im selbstverwaltetes Ferien- und Begegnungszentrum Salecina / Maloja / Schweiz

 

Mit Hanna Smitmans und Angelika Reicherter
(Filmschaffende, Visuelle Künstlerinnen)

 

Anmeldung: www.salecina.ch

 

Das Seminar

Dieses Seminar wurde von professionellen visuellen Künstler*innen für professionelle Künstler*innen entwickelt. Es möchte einen Raum bieten, zur Ruhe zu kommen und einen (neuen) Fokus zu finden in der künstlerischen Arbeit. Innehalten und Wahrnehmungsübungen, (gegenseitiges) Coaching sowie Inspiration durch Beispiele aus künstlerischer Theorie und Praxis (insbesondere der landart) sind Teil des Programms. Der zweite Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem solidarisch professionellen Miteinander:

wie können Künstler*innen sich vernetzen, zusammenarbeiten?

 

Programm

Inputs aus visueller Kunst (landart, Kunsttheorie) und Philosophie; Reflexion, (gegenseitiges) Coaching in der (Klein-)Gruppe: Was macht unser Alltag, was machen die gesellschaftlichen Verhältnisse mit uns und wie wir künstlerisch arbeiten? Wie können wir uns im Alltag (Frei-)Räume erhalten / schaffen, um so zu arbeiten, dass wir zufrieden sind? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen und ein Netzwerk aufbauen?

 

Wir erwandern uns den Landschaftsraum in größeren und kleineren Wanderungen, allein oder in der (Klein-) Gruppe. Wir schälen unser ureigenes kreatives Potential in Verbindung mit den Kräften des Naturraums heraus. Wir lassen uns in den Prozess der Entschleunigung fallen. Wir arbeiten gestalterisch in und mit der Natur (landart). SlowArt – was bedeutet das für unser Schaffen?

 

Im konkreten Ablauf gehen wir gerne auf die Bedürfnisse von Euch Teilnehmenden ein, reagieren auf das, was spontan passiert und richten uns nach dem Wetter... . Bei Bedarf schaffen wir Zeit und Raum, das eigene künstlerische Schaffen einzubringen.

 

Wir organisieren gemeinsam mit den anderen Gästen unseren Aufenthalt. So bleibt der Aufwand gering und das Seminar preisgünstig.

 

Feste Programm-Eckpunkte sind:

- 30. September: Ankunft

Ankommen, Erläuterung von Abläufen (Seminar und Salecina)

- ARTE CASTASEGANA 2018 · Ein Kunstprojekt im Dorf (18. Juni bis 21. Oktober 2018), Verein Progetti d’arte in Val Bregaglia, Begegung, Erleben, Reflexion (1 Tag)

- 6. Oktober: Abreise (es sei denn, ihr wollt noch bleiben...)

 

Die Seminarleiterinnen:

Hanna Smitmans hat in Amsterdam und NewYorkCity (u.a. bei Hans Haacke) studiert. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in Tübingen, wo sie mit ihren drei Kindern lebt. Hanna Smitmans arbeitet freiberuflich sowohl dokumentarisch mit Fotografie und Video als auch gestaltend in und mit der Natur. Daraus entstehen - meist ortsspezifisch - z.B. Rauminstallationen, Blumenfelder, Filme oder Einzelwerke. Die Frage nach der Teilhabe bestimmt einen Großteil ihrer Arbeit. www.hannasmitmans.eu

 

Angelika Reicherter studierte in Mainz, Reutlingen und Brüssel Sozialpädagogik und kulturelle Bildung sowie Medienwissenschaft und Medienpraxis an der Universität Tübingen. Seit 2006 ist sie freiberufliche Dokumentarfilmerin und lebt und wirkt in Tübingen. Neben den Dokumentarfilmen arbeitet sie gerne prozesshaft mit Gruppen. zu Themen wie „Angst und Grenzen“ und „Aktivierung der eigenen „schöpferischer Quellen im Innern“.

 

Kosten und Anmeldung

Das Seminar «SlowArt» kostet kostendeckend 485 Fr. Ein ermässigter Preis (ohne Nachweis oder Antrag) oder ein Solipreis ist möglich. Junge Erwachsene bis 26 Jahre zahlen 353 Fr. Inbegriffen sind 6 Übernachtungen mit Halbpension inkl. Kurtaxe UND Seminarkosten. Lunch-Pakete, z.B. zum Wandern, sind nicht inbegriffen, können aber gerne in Salecina direkt eingekauft werden.

 

Anmeldung: www.salecina.ch

Wenn ihr während des Seminars Italienisch-Deutsch-Italienisch (teilweise) übersetzen könnt und möchtet, lasst es uns baldmöglichst wissen. Das bietet uns die Möglichkeit eines mehrsprachigen Seminars - die Region um Salecina spiegelnd und unser Netzwerk erweiternd.

Wenn ihr nicht die ganze Woche dabei sein könnt, sprecht uns an.

 

Mitnehmen

Hausschuhe, Wanderschuhe, Regenbekleidung, warmer Pullover, Sonnenschutz (Crème, Brille, Kopfbedeckung), Badeanzug, Wasserflasche, kleiner Tagesrucksack, Zeichenmaterial oder andere künstlerische Arbeitsmaterialien (auch für unterwegs).

 

Philosophie oder Warum SlowArt?

Unsere Gesellschaften brauchen Kunst. Ohne Kunst gibt es keine Kreativität, keine Freiheit der Diskurse und des Denkens. Ohne Kunst bleibt als einzige Schönheit die Schönheit der Natur. Trotz ihrer existentiellen Bedeutung ist Kunst ein prekärer Beruf. Unter dem finanziellen Druck der Existenzsicherung bleibt kaum Freiraum, die eigenen Bilder zu entwickeln. Die Kunst wird, das zu produzieren, zu tun, was verkauft. Wer aber keinen

inneren Freiraum des Denkens, der Visionen hat, kann diesen auch niemandem vermitteln. Wer die eigene Bildsprache nicht weiterentwickeln kann, ist nicht in der Lage, andere darin

zu begleiten. Wer sich selber nicht mehr traut, sich auszudrücken, wird auch anderen davon abraten, sich zu äußern und dadurch Bilder zu schaffen, die andere berühren, zum (Weiter-)Denken anregen, Horizonte erweitern. Dann stirbt die Kunst.

 

 

Nähere Infos und Anmeldung unter: www.salecina.ch.

 

UP

 

Pfeilspitzen für Börstingen

Ein Landart-Projekt mit Uwe Petruch

im kunstraum eleven artspace

 

Börstingen Sommer 2017

Zinnia-Pflanzfluss

Wenn in Felder und Garten

https://wennfelderundgarten.wordpress.com

 

Ein dokumentarisch-partizipatives Langzeitprojekt zur Umstrukturierung des Staddteils Wennfelder Garten in Tübingen.

 

Das Projekt umfasst den Internet-Blog, Ausstellungen und partizipative Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil.

 

Seit 2011.

 

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Auf der Frotte

Heute gibt es in Tübingen-Lustnau das Wohngebiet "Alte Weberei". Früher stand dort für ungefähr 100 Jahre die Baden-Württembergische Frottierweberei Egeria. Dann war eine Weile Nichts. Im Oktober 2011 erwachte das Gelände plötzlich zu neuem Leben. Besucher_innen betraten eine audio-visuelle Landschaft: Im ehemaligen Trafo-Gebäude erschloss sich eine Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Ehemalige Beschäftigte berichteten von der Blüte der Fabrik, Fotografien erzählten vom Verfall, zukünftige (inzwischen jetzige) Bewohner_innen des Geländes träumten von Neuanfang. Gespinste aus Garn, Frottierware und Klang webten ihre eigene Geschichte. Und drum herum war Wüste.

 

Aus der Installation ist eine DVD mit Booklet entstanden. Neue Bewohner_innen des Viertels erhalten sie als Willkommensgeschenk. So bleibt die Geschichte der Egeria erhalten.

 

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Kommödle 2014

 

 

1955 gab es diese niedrigen Häuser schon. Woran ich mich gut erinnere: Dort hing immer die Stuttgarter Zeitung vom Tag.

Das Schwäbische Tagblatt war damals noch nicht so wichtig. Die Stuttgarter Zeitung hing dort und ich bin oft stehen geblieben und habe sie gelesen.”

Decora... davon hat mir meine Mutter erzählt.

Das war ein schickes Einrichtungs-Haus. Später war das am Marktplatz. Manchmal hat sie dort eingekauft. Wenn sie sich etwas Besonderes gönnen wollte... So hat es sich angehört.

 

 


"Ich hatte eine zeitlang eine Fernbeziehung. Da

bin ich immer hier

in den Copyshop 'rein und saß oben sehnsüchtig am Computer bis endlich wieder eine Mail kam."

 

 


 „Vorne war der Metzger Zeiher. Da habe ich immer eingekauft. Der hatte eine Filiale im Kommödle, das Hauptgeschäft war auf dem Marktplatz.

Was war sonst noch da? Ein Kleiderladen war drin... Achja, Decora! Da gab's Stoffe, Kerzenleuchter...

Das ist ja alles bloß klein gewesen. Der Gerlach, das war ein Lederwarengeschäft... Was haben wir noch? Die Firma Brugger hatte einen Obstladen. Ich meine, es wären sechs Geschäfte drin gewesen.“


 

 

Zeichnung, Fotografie, Text, Video, Erinnerung.

Eine Installation in einem leerstehenden Ladengebäude in Tübingen, 2014.

 

Eine Aktion von Tübinger Künstler_Innen: Leerstand wird Kunstraum!

 

up

 

 

 

 

Bilder und Kurz-Informationen zu meiner Multimedia-Installation "Leben auf der Frotte" finden Sie hier.

 

 

Hier zwei Links zu meiner Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen:

 

"Wen ich bewundere"

 

"Es war einmal"

 

 

Und einer zur Arbeit mit Erwachsenen:

 

"Dimensionen von Papier"

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