Hanna Smitmans

 

MedienKunst

KunstVermittlung

Teilhabe

29. September - 3. Oktober 2017

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SlowArt Salecina

Entschleunigen, Netzwerken, Postition beziehen

- wider den alltäglichen Verwertungswahn


Ein Seminar für professionell visuell Kunstschaffende

im selbstverwaltetes Ferien- und Begegnungszentrum Salecina / Maloja / Schweiz

 

Mit Hanna Smitmans und Angelika Reicherter
(Filmschaffende, Visuelle Künstlerinnen)

 

Als selbstständige visuelle Künstler*innen sind wir in unserem Alltag mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: Familie, Partnerschaft, Gesundheit und nicht zuletzt finanzielle Notwendigkeiten bestimmen unser Handeln. Oft bleibt wenig Raum und Muße, unsere persönlichen Bildwelten weiter zu entwickeln. Anerkennung für unsere Arbeit fehlt - gesellschaftlich und auch im privaten Umfeld.

 

Das Seminar möchte einen Raum bieten, zur Ruhe zu kommen und einen (neuen) Fokus zu finden in der künstlerischen Arbeit. Innehalten und Wahrnehmungsübungen, (gegenseitiges) Coaching sowie Inspiration durch Beispiele aus künstlerischer Theorie und Praxis (insbesondere der landart) sind Teil des Programms. Der zweite Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem solidarisch professionellen Miteinander: wie können Künstler*innen sich vernetzen, zusammenarbeiten? Welche Strukturen gibt es in den jeweiligen Regionen schon? Wie können die Teilnehmenden hier voneinander lernen, sich in vorhandene Netzwerk einbringen oder ein neues schaffen?

 

Wir organisieren gemeinsam mit den anderen Gästen unseren Aufenthalt. So bleibt der Aufwand gering und das Seminar preisgünstig.

 

Wir wandern, essen, reden, schweigen, gucken. Wir zeichnen, wenn wir Lust haben und lassen es, wenn wir keine haben.

 

Wir fahren gestärkt durch diesen einmaligen Ort in den Schweizer Bergen nahe der italienischen Grenze, nahe dem Herkunftsort und Atelier Alberto Giacomettis nach Hause. Und wollen auf jeden Fall wieder kommen…

 

Das Seminar «SlowArt» kostet zwischen 299.- und 255.- Fr., je nach Selbsteinschätzung, ein ermässigter Preis (ohne Nachweis oder Antrag) ist ab 195.- Fr. möglich. Ein höherer Preis ermöglicht ein Honorar für die Seminarleitung. Junge Erwachsene bis 26 Jahre zahlen 167.- Fr. Inbegriffen sind 4 Übernachtungen mit Halbpension inkl. Kurtaxe, Seminarteilnahme. Lunch-Pakete, z.B. zum Wandern, sind nicht inkludiert, können aber gerne in Salecina bezogen werden. Bitte bringt eigenes Zeichenmaterial mit.

 

Nähere Infos und Anmeldung unter: www.salechina.ch.

 

Pfeilspitzen für Börstingen

Ein Landart-Projekt mit Uwe Petruch

im kunstraum eleven artspace

 

Börstingen Sommer 2017

Zinnia-Pflanzfluss

Meer, 2.Tag

Meer

 

Ein Polaroid Projekt in Arbeit

21 Tage

21 Fotos

 

 

Wenn in Felder und Garten

https://wennfelderundgarten.wordpress.com

 

Ein dokumentarisch-partizipatives Langzeitprojekt zur Umstrukturierung des Staddteils Wennfelder Garten in Tübingen.

 

Das Projekt umfasst den Internet-Blog, Ausstellungen und partizipative Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil.

 

Seit 2011.

 

 

 

Auf der Frotte

Heute gibt es in Tübingen-Lustnau das Wohngebiet "Alte Weberei". Früher stand dort für ungefähr 100 Jahre die Baden-Württembergische Frottierweberei Egeria. Dann war eine Weile Nichts. Im Oktober 2011 erwachte das Gelände plötzlich zu neuem Leben. Besucher_innen betraten eine audio-visuelle Landschaft: Im ehemaligen Trafo-Gebäude erschloss sich eine Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Ehemalige Beschäftigte berichteten von der Blüte der Fabrik, Fotografien erzählten vom Verfall, zukünftige (inzwischen jetzige) Bewohner_innen des Geländes träumten von Neuanfang. Gespinste aus Garn, Frottierware und Klang webten ihre eigene Geschichte. Und drum herum war Wüste.

 

Aus der Installation ist eine DVD mit Booklet entstanden. Neue Bewohner_innen des Viertels erhalten sie als Willkommensgeschenk. So bleibt die Geschichte der Egeria erhalten.

 

 

Kommödle 2014

 

 

1955 gab es diese niedrigen Häuser schon. Woran ich mich gut erinnere: Dort hing immer die Stuttgarter Zeitung vom Tag.

Das Schwäbische Tagblatt war damals noch nicht so wichtig. Die Stuttgarter Zeitung hing dort und ich bin oft stehen geblieben und habe sie gelesen.”

Decora... davon hat mir meine Mutter erzählt.

Das war ein schickes Einrichtungs-Haus. Später war das am Marktplatz. Manchmal hat sie dort eingekauft. Wenn sie sich etwas Besonderes gönnen wollte... So hat es sich angehört.

 

 


"Ich hatte eine zeitlang eine Fernbeziehung. Da

bin ich immer hier

in den Copyshop 'rein und saß oben sehnsüchtig am Computer bis endlich wieder eine Mail kam."

 

 


 „Vorne war der Metzger Zeiher. Da habe ich immer eingekauft. Der hatte eine Filiale im Kommödle, das Hauptgeschäft war auf dem Marktplatz.

Was war sonst noch da? Ein Kleiderladen war drin... Achja, Decora! Da gab's Stoffe, Kerzenleuchter...

Das ist ja alles bloß klein gewesen. Der Gerlach, das war ein Lederwarengeschäft... Was haben wir noch? Die Firma Brugger hatte einen Obstladen. Ich meine, es wären sechs Geschäfte drin gewesen.“


 

 

Zeichnung, Fotografie, Text, Video, Erinnerung.

Eine Installation in einem leerstehenden Ladengebäude in Tübingen, 2014.

 

Eine Aktion von Tübinger Künstler_Innen: Leerstand wird Kunstraum!

 

 

 

 

 

 

Bilder und Kurz-Informationen zu meiner Multimedia-Installation "Leben auf der Frotte" finden Sie hier.

 

 

Hier zwei Links zu meiner Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen:

 

"Wen ich bewundere"

 

"Es war einmal"

 

 

Und einer zur Arbeit mit Erwachsenen:

 

"Dimensionen von Papier"

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